
Im ständigen Bemühen dein Leben zu verbessern oder verändern, versäumst du den einzig wahren Moment des Lebens: das Hier & Jetzt.
Kinder leben im Hier & Jetzt. Sie versäumen keinen einzigen Moment durch Pläne für die Zukunft oder Nachhängen in der Vergangenheit. Und würden sie morgen sterben, würden sie heute deswegen nichts anders machen.
Unsere Welt hat sich in sehr kurzer Zeit sehr radikal verändert.
Mit Handys, Laptops und anderen drahtlosen Mini-PCs sind wir heute
dermaßen vernetzt, dass wir an jedem Ort auf der Welt jederzeit mit jedermann in Verbindung treten können.
Wir sind so damit beschäftigt, mit den neuen Möglichkeiten und
Herausforderungen Schritt zu halten, mehr und mehr in kürzerer Zeit
zu leisten und möglichst noch effektiver zu sein, dass wir
angesichts dieser Veränderungen Gefahr laufen, den Kontakt zu uns
selbst völlig zu verlieren.
Wir werden vom Sog der Vernetzung und Zeitbeschleunigung
mitgerissen, und es gibt keine Anzeichen dafür, dass er sich wieder
verlangsamen wird.
Wie wäre es, wenn wir uns mal bei uns selbst meldeten und
nachsähen, was da gerade vor sich geht?
Wie wäre es, wenn wir in
Kontakt mit unseren Gefühlen träten, auch und gerade in solchen
Momenten, wo wir uns "daneben" fühlen, überfordert, aus dem Tritt,
oder gar verängstigt und deprimiert sind... oder wo wir den Zwang
verspüren, noch eine Sache zu erledigen?
Wie wäre es, das, was wir ohnehin alle als "Wissen" in uns tragen zu
verstehen und auf die uns eigene Art authentisch zu leben?